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Aufregung um Barbies Freund Ken
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Index:

Bild-Lilli, die Ur-Barbie

Barbies Einleitung

Barbies Vorgeschichte

Barbies Biographie

Barbie die Puppe

Barbie's Fabrikmarkierungen

Barbie und die Kritik

Barbies Freundinnen und Verwandte

Ethnische Barbies

Barbie Kleidung

Die Barbie Jahre, 1959 - 2009

Barbie Luxuspuppe zum Massenspielzeug

Barbie als Sammelobjekt

Silkstone Barbie Puppen

Wie pflege ich den Kopf der Barbie?

Wie pflege ich den Koerper der Barbie?

Wie pflege ich die Kleider der Barbie?

Barbie gegen Bratz

Puppen der My Scene-Reihe

Fuenf verschiedene Sammler Typen

Erklaerung von Abkuerzungenen

Sonstiges

  Fuer My Space waren diese Bilder zu gewagt:

Zum 50. Geburtstag des Mattel-Pueppchens hat der Kuenstler Christian Bauer ihr maennliches
Pendant geoutet. Auf zwei Meter grossen Leinwaenden vergnuegt sich Ken mit anderen Maennern. 

Die superschlanke Barbie, die das US-Spielzeugunternehmen Mattel vor 50 Jahren auf den Markt
brachte, kennt jeder. Zeitlos und vor allem Alters- und Sexlos hat sich die superschlanke Figur in
fast alle Maedchenzimmer der Welt eingeschlichen und lebt dort den Traum vom perfekten
Schoensein. Ihr zur Seite stellte das Mattel den Freund Ken, als maennlichen Partner. Dieser
allerdings konnte sich weniger gut am Markt behaupten, denn kleine Maedchen duerfen
offensichtlich ungern mit Boy-Puppen spielen – und fuer die Knaben ist es gesellschaftlich immer
noch nicht schicklich, mit Puppen zu spielen.

Dies sieht der Kuenstler Christian Bauer, Leiter der Akademie fuer Kunst und Design beim Kultur
Forum Europa in seinem Atelier am Stadtrand von Dueren, allerdings vollkommen anders.

Besonders seitdem Mattel den ewig jungen Ken aus dem Programm genommen hat, letztlich
wegen der Vermutung, er sei dem maennlichen Geschlecht zu sehr zugeneigt, sammelt Bauer
diese Puppen in allen Lebenslagen und Outfits. Cowboys, Arbeiter, Taenzer, Modelle und viele
andere Variationen haben sich im Laufe der Jahre in seinem Atelier angesammelt und dienen
dem Maler als Vorbild fuer eine ganz besondere Art von "Puppenspiel".

 

"Ken ist schwul, und das ist auch gut so"

"KEN- Zeichen" heisst eine Serie von Bildern, auf denen Christian Bauer den Barbie-Begleiter zu ihrem 50. Geburtstag wieder zum Leben erweckt hat. Hier steht die Puppe, nackt, (aber ohne Geschlechtsteile) wie sie der Spielzeug-Gott: „Mattel“ eben geschaffen hat, auf jeweils einer zwei Meter grossen Leinwand. Und hier wird endlich das gezeigt, was in der Realitaet doch angeblich so verpoent sein sollte: Richtige Jungens spielen mit ihrem Ken. Doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man, der Kuenstler hat hier alles umgekrempelt, Ken ist erwachsen geworden und hat sich selber seine Spielgefaehrten erfunden: einen aktuellen Fussballer, einen tuerkischen Freund, einen Bodybuilder und viele andere hat sich Ken hier ausgesucht, denn er darf bei diesem Kuenstler endlich das sein, was sein Hersteller nie wollte, aber jeder wusste: "Ken ist schwul, und das ist auch gut so", so Christian Bauer. Bereits im Vorfeld der geplanten Ausstellung sorgte das Puppen – Outing fuer gehoerigen Aerger: My Space verbannte die "KEN - Zeichen"Bilder von seiner Plattform und drohte dem Kuenstler mit Ausschluss und einem Internet-Auftrittsverbot, wenn er noch einmal solche Galerien hochlade. Dass es sich hier um Kunst und Puppen handelt, war der prueden Firma „My Space“ egal.

Immerhin haben sich daraufhin bereits ein Galerist aus Berlin und sogar einer aus dem malaysischem Kuala Lumpur interessiert. Sie wollen die "KEN- Zeichen" ausstellen, die – so Christian Bauer – "eigentlich nichts anderes sein sollten als ein kuenstlerisches Zeichen der Interpretation fuer die sogenannte Metrosexualitaet, mit der sich die Gegenwartsgesellschaft schmueckt und/oder auseinandersetzt auf der Suche nach Sucht, nach Neuem und aufregend Anderem.

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Heisser Sex mit Ken und Co.

Barbies Freund heisst Ken, die schwule Version der Gliederpuppe kennen wir als Joe. Was die beiden miteinander anstellen koennen, zeigt eine Website. Auf der Website "Poseable Thumbs" agieren die maennlichen Versionen der Barbiepuppen:  Bobby, Daddy Joe, Dez, Dogboy, Jeffy, Max, Rusty und Slave sind zwar, was Muskeln betrifft, bestens ausgestattet, aber wie eben bei diesen Gelenkfiguren ueblich, fehlen jegliche Genitalien. Website-Betreiber Pete Handler hat alte Ken- und G.I. Joe-Puppen gesammelt, sie mit Fetischkleidung ausgestattet und sie professionell fotografiert, so dass es wirklich wie auf einem Pornoset aussieht. Die Fantasie in den Koepfen der Betrachter ersetzt, was nicht zu sehen ist, und man findet es sexy und wer immer auch durch Zufall auf die Seiten stoesst, ist begeistert, wie das Gaestebuch auf der Seite beweist. "Ich habe inzwischen so viele Bilder zusammen, das ich ein Buch machen koennte;" berichtet Handler. Mal sehen, wann es dann auch den ersten animierten Erotikfilm mit den nackten Puppenhelden gibt.

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Fundi-Gruppe: Barbie macht Kids schwul

Washington (queer.de) - Die christlich-fundamentalistische US-Lobbygruppe "Concerned Women For America" (CWA) beschuldigt "Barbie" Produzent Mattel, mit seinen Spielsachen fuer die "homosexuelle Agenda" zu werben. Bob Knight, der (maennliche) Vorsitzende der "besorgten Frauen fuer Amerika" beanstandet auch die "Barbie" Website, weil dort vier- bis achtjaehrige Kinder angeben muessten, ob sie ein Junge oder ein Maedchen seien oder die Frage nicht beantworten koennten. "Da steckt die Idee dahinter, dass Menschen nicht in ein bestimmtes Geschlecht hineingeboren werden, sondern ihre Geschlechtsidentitaet selbst auswaehlen koennten", so Knight. "Dahinter steckt System, um die homosexuelle Agenda in den Koepfen zu verankern." Diese Agenda solle vor allem bei Kindern verwirklicht werden: "Jedes Kind, das nicht sicher ist, wer es ist, soll davon ueberzeugt werden, sexuelle Handlungen durchzufuehren." Der Einfluss von Barbie wirke sich zudem verheerend auf junge Maedchen aus. "Barbie bringt Maedchen davon ab, die Idee der Weiblichkeit als christliches Konzept zu verstehen", so Knight. "Das heisst, dem Herrn zu dienen, zu heiraten, Kinder zu kriegen und ein Haus zu bauen. Das sieht man nicht bei Barbie. Es geht nur um materielle Dinge." Die 1979 gegruendete Lobbygruppe CWA hat derzeit nach eigenen Angaben 500.000 Mitglieder.