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Index: Barbies Freundinnen und Verwandte Barbie Luxuspuppe zum Massenspielzeug Wie pflege ich den Kopf der Barbie? Wie pflege ich den Koerper der Barbie? Wie pflege ich die Kleider der Barbie? Fuenf verschiedene Sammler Typen
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Die Geschichte
der Bild-Lilli begann eigentlich direkt mit der Bildzeitung.
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| - | Sie wurde in beiden Groessen von 30cm und 19cm vertrieben. |
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| - | Die Original Lilli hatte schwarze angegossene Schuhe und Ohrringe. |
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| - | Verpackt kam
sie in einer durchsichtigen Plasticroehre mit der Aufschrift:
Bild-Lilli in den Handel, dabei diente der Boden dieser Packung gleichzeitig als Staender. |
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| - | Sie hatte immer eine huebsche Miniatur Bildzeitung dabei. |
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In den
spaeten 50er Jahren lizenzierte die Marx Toy Company in Hong-Kong das Bild-Lilli
design fuer eine aehnliche 11.5 Zoll (30cm) Puppe welche auch eine Reihe
seperater Kleider aufwies. Besagte Puppe wurde von den fuenfzigern
bis in die sechziger Jahre produziert,
sie ist der Bild-Lilli
ganz aehnlich jedoch aus wesentlich billigerem Plastic gefertigt. Diese
Marx Puppe wird volkstuemlicherweise als “Hong Kong Lilly” bezeichnet.
Auch ist ihr Aufbau der Bild-Lilli sehr aehnlich. Spaeter vermarktete,
Fab-Lu Ltd., (Luften Ltd. – auch als Farber-Luft Ltd. bekannt) eine Plastic
Modepuppe die Babs genannt wurde, basierend auf eben der Bild-Lilli. Sie
wurde mit einer Reihe von Kleidern verkauft, hatte einen Freund und eine
juengere Schwester. Sie stellte eine billigere Alternative gegenueber der
Barbie in den 60er Jahren dar. Babs’ Gussform und deren Peruecke sind der
Bild-Lilli aehnlich, etwas mehr wie eine geklonte Bild-Lilli, denn eine
geklonte Barbie. Wenn man eBay nach Bild-Lilli durchsucht kann man eher
einige der Hong Kong Lilly’s oder Babs Puppen finden die als Bild-Lilli’s
gelistet sind, diese “Bild-Lilly-Typen” verkaufen sich gewoehnlich unter
$ 200.00 Dollars. Eine Original Bild-Lilli in gutem Zustand ist rar und
rivalisiert im Preis mit der Barbie Nummer 1, somit versuchen eingefleischte
Bild-Lilli Fans lieber eine billigere Hong Kong Lilly, (oder sogar Barbie
Puppen), umzumalen statt sich der Verschwendung fuer ein Original hinzugeben
um dafuer etwas zu bekommen was dann einer Original Bild-Lilli etwas gleicht.
Immerhin hat
eine Original Marx Lilly Puppe, oder Babs ihresgleichen auch einen gewissen
Sammlerwert und damit auch einen Platz in der Puppengeschichte was von
Modepuppensammlern auch anerkannt wird.
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Schwabinchen
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Unbekannt ist
auch, dass Barbie noch weitere Nachfolgerinnen hatte, Barbie’s Schwester
sozusagen. Reinhard Beuthien, Lilli’s geistiger Vater, arbeitete in den
60er Jahren in Muenchen fuer die dortige Abendzeitung. Nach dem von ihm
dort veroeffentlichten “Schwabinchen” wurde in der 3M Puppenfabrik eine
neue Puppe geschaffen. Schwabinchen ist von kleinerer Statur und geringerer
Qualitaet als ihre Vorlaeuferin, auch fehlen ihr deren Flair und Ausstrahlung.
Fuer den Sammler ist an dieser Puppe die Bekleidung am interessantesten.
Oft wurden Restbestaende an Lilli-Kleidung verwendet, die zu diesem Behufe
aber gekuerzt werden mussten.
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Der beruehmte
Zeichner Reinhard Beuthien, der die Person von Lilli fuer die Bild-Zeitung
geschaffen hat, die danach durch die Spielwarenfabrik Hausser eben besagte
Puppe hervorgebracht hatte, verliess die Redaktion der Bild-Zeitung und
ging nach Muenchen um dort eine andere Person, eben "Schwabinchen“ zu schaffen,
dieses Maedchen war auch huebsch kess und bewegte sich im volkstuemlichen
Muenchner Vorort Schwabing wo sich auch viele Kuenstler treffen.
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Im Gegensatz
zu Lilli, war Schwabinchen bruenett aber sie hatte denselben forschen und
aufreizenden Charakter wie Lilli. Das Publikum liebte diese Cartoons sofort
und der Erfolg ermutigte die 2M Puppen Hersteller dazu eine Puppe nach
ihrem Vorbild zu fertigen. Diese Firma 3M, deren Initialen: „Martha Maar
Moenchroden“ heissen, hatte bereits mit Hausser, dem Hersteller der Bild-Lilli
fuer deren Produktion zusammengearbeitet und lieferte hauptsaechlich die
Kleider. Martha Maar war nun die verantwortliche Gestalterin fuer diese
neue Puppe und demzufolge durfte sie auch die Zeichnungen von Reinhard
Beuthien kopieren.
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Als 3M sich entschieden
hatte Schwabinchen zu produzieren bekam sie keine Bewilligung die Gussformen
der Lilli-Puppe zu verwenden und beauftragte in der Folge einen talentierten
aber unbekannten Modellbauer mit der Aufgabe. Schwabinchen war voellig
anders als Lilli, sie war nicht so huebsch und ihr Koerper wies nicht diesselben
Proportionen auf. Die Arme und der Kopf schienen etwas unproportional geraten
zu sein.
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SCHWABINCHEN
ist 26 cm gross, Hohlplastic wurde fuer die Beine verwendet, der Koerper
und die Arme bestehen aus vollem Hartplastic,
waehrend der
Kopf aus weicherem Vinyl besteht. Ihre Fuesse wurden abgewinkelt und die
Beine wurden so am Koerper befestigt, dass eine perfekte Sitzstellung erreicht
werden konnte. Ihre Haende wurden mit einzelnen Fingern sehr filigran gestaltet.
Auf dem Ruecken der Puppe findet man das Markenzeichen von 3M. Ihr Gesicht
wurde gemalt und mit den mandelfoermigen Augen ergab sich ein ausreichend
markantes Makeup.
Das eingesetzte
Haar ist im Kopf verankert und sie war als bruenette-, blonde- oder rothaarige
mit kurzen oder langen Frisuren angeboten.
Dennoch wird
oftmals oft eine Fehlkonstruktion des offenen Kopf-Oberteils dieser Puppe
sichtbar, wenn die Frisur nicht alles abdeckt, viele Puppen wurden mit
diesem Defekt verkauft ohne dass die Produktion und auch die Haendler dies
bemerkt haetten.
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Dafuer hatte
sie eine umfangreiche Garderobe die genau auf ihre Masse angefertigt wurden.
Weil ja die Unternehmung auch alle Kleider fuer die Lilli angefertigt hatten,
konnten die Couturiers auch auf die unverkauften Kleider von Lilli’s Garderobe
zurueckgreifen und diese lediglich aendern und der Puppengroesse anpassen.
Dies erklaert warum viele ihrer Kleider von Lilli’s Garderobe inspiriert
wurden, und heute ist es schon deswegen recht schwierig zwischen den einen
oder den anderen der Kleidungsstuecke unterscheiden zu koennen, lediglich
bei der Laenge kann man es schlussendlich feststellen. Ihre Schuhe waren
aus Plastic hergestellt mit einer Blume auf dem Oberteil und wenn man genau
hinschaut kann man feststellen, dass es dieselbe Blume ist welche auch
bei Lilli’s Ohrringen verwendet worden sind.
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SCHWABINCHEN
wurde auch in einer kreisrunden, transparenten Plasticroehre angeboten,
das allerdings der Puppengroesse wegen etwas kleiner war als die von Lilli.
Auf der Aussenseite stand in goldenen Lettern: "SCHWABINCHEN EINE 3M PUPPE".
Ihr ganz spezieller Staender konnte jedoch nur fuer diese und keine andere
Puppe verwendet werden.
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Kurioserweise
wurde diese Puppe auch in Schweden kommerzialisiert unter dem Namen: Betty.
Hergestellt nur zwischen 1962 und 1964, aber in viel kleineren Auflagen
als Bild-Lilli, deshalb ist sie heute sehr schwer zu finden und von Sammlern
sehr gesucht.
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Schlussendlich
wurde spaeter die Herstellerlizenz an eine hollaendische Gesellschaft namens;
«’T-POPPENRIJK» weiterverkauft und diese verwendeten diesselben
Gussformen zur Herstellung einer Puppe die unter dem Namen: «WILLY
WILDEBRAS» verkauft wurde. Die Puppe hatte keine Markierungen mehr
auf dem Ruecken, war aber andererseits identisch mit dem Schwabinchen ausser
dass ein anderes Plasticmaterial zur Produktion verwendet wurde. Sogar
Kleider sind fuer diese Puppe gefertigt worden, allerdings ohne irgendeine
spezielle Markierung oder ein Label und das macht deren Identifizierung
sehr schwierig. Diese hollaendische Puppe wurde bis 1975 verkauft.
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